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aus der Geschäftsstelle

Hinweise zur Mitgliederversammlung der Spvgg Mössingen am 09.10.2020

Liebe Mitglieder der Sportvereinigung Mössingen, in der Vorstands- und der dann anschließenden Hauptausschusssitzung am vergangenen Montag wurde entschieden, den angekündigten Termin für die Mitgliederversammlung der Spvgg für den 09. Oktober beizubehalten.

Die Anzeigen dazu im Amtsblatt und auch in der örtlichen Presse (Steinlachboten) kommen daher zeitnäher als üblich.

Die Sportgaststätte wird als Veranstaltungsort beibehalten.

Die Einhaltung der bekannten Corona-Hinweise und Regeln hat, zum gesundheitlichen Schutz der Teilnehmer, absoluten Vorrang.

  • Personen mit bekannten Corona-Virus und Grippe Symptome müssen der MV fernbleiben
  • Abstand halten, Hygiene beachten, Desinfektion der Hände im Eingangsbereich
  • das Tragen der Mund-Nasenbedeckung ist bei Eintritt in die Gaststätte bis zum Sitzplatz Plicht. Ab einer bestimmten Personenzahl im Raum ist der Mund-Nasen-Schutz durchgängig während der MV zu tragen. Darauf wird dann rechtzeitig hingewiesen.
  • Zwischendurch wird gelüftet, möglichst Dauerlüftung, soweit die Temperatur das zulässt.

Bei der Kleidungswahl bitte berücksichtigen.

Um zahlreichen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, die Mitgliederversammlung über den PC zu verfolgen (oder später anzuschauen),  wird diese in einem Live-Stream auf YouTube verfügbar sein - unter dieser Adresse: youtu.be/-xhj2DJFb30

 

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung der Spvgg Mössingen 1904 e.V.

findet am Freitag, den 09. Oktober 2020 um 20 Uhr in unserer Sportgaststätte statt.

Tagesordnung

1.  Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

2.  Jahresbericht des Vorstands Finanzen

3.  Bericht der Kassenprüfer

4.  Stand Sponsoring-Konzept

5.  Sportstätteninfrastruktur/-dialog

6.  Aussprache zu den Berichten 1.- 5. und den in der Tribüne veröffentlichten Berichten der Abteilungen

7.  Entlastung des Vorstandes und der Funktionäre

8.  Neuwahlen

9.  Anträge

10. Verschiedenes

Anträge sind bis zum 07.10.2020 beim 1. Vorsitzenden einzureichen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Virus Situation werden wir die MV auf max. 90 Minuten begrenzen und uns zu den Tagesordnungspunkten entsprechend kürzer fassen müssen.                                                                                                                      Die entsprechenden Corona-Hinweise und Regeln sind zu beachten. Detailliert werden wir darauf im Amtsblatt der Stadt Mössingen und der Homepage der Spvgg hinweisen.

Um zahlreichen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, über ein soziales Medium teilzunehmen, ist vorgesehen einen Link auf die Homepage/Startseite zu stellen (www.spvgg.org). Dann lässt sich die MV im Live-Stream verfolgen oder kann auch später noch anzuschauen werden.

Norbert von Wulfen

1. Vorsitzender

Mitgliederversammlung 2020

spvgg logo neu osLiebe Mitglieder*innen der Sportvereinigung Mössingen,

wie allen bekannt, konnte die diesjährige Mitgliederversammlung Corona bedingt im März nicht stattfinden. Vorstand und Hauptausschuss haben entschieden, soweit die Bedingungen so bleiben, die MV am Freitag, 09. Oktober in der Sportgaststätte abzuhalten.

Unter welchen Einschränkungen die MV statt kann teilen wir noch zeitnah mit.

Neues aus der Geschäftsstelle

Vorstandsmitglied Dirk Abel in Coronazeiten zu Besuch auf der Geschäftsstelle -
mit Verlosung eines Europaparkgutscheins



In schwierigen Zeiten …

“Moi to huus bliem und’n lekke Tass Tee drinken. Dat is gesund. Dann geit de marl Tied ok gau vörbi.“ (Otto Waalkes).

Mit Deepl-Übersetzer Friesisch-herb/Deutsch: „Schön zu Hause bleiben und ‚ne leckere Tasse Tee trinken. Das ist gesund. Dann geht die schlechte Zeit auch schneller vorbei.“

Ja, es sind außergewöhnliche Zeiten, und natürlich hoffen wir vor allem, dass Sie und ihre Angehörigen wohlauf sind. Die Corona-Krise ist eine enorme Herausforderung für uns alle. In sehr kurzer Zeit hat sie unser aller Leben auf den Kopf gestellt – und auch bei der Sportvereinigung ist einiges anders geworden.

Zunächst jedoch ist es uns wichtig, all denjenigen unsere aufrichtige Unterstützung und unseren Dank auszusprechen, die für uns alle eine so wichtige Arbeit leisten und dabei auch persönliche Risiken eingehen: Den Menschen, die in Krankenhäusern und Arztpraxen oder an anderer Stelle im Gesundheitssystem ihr Bestes geben, den Mitarbeiter*innen im Lebensmittelhandel und in Apotheken, Lastwagenfahrer*innen, Behördenmitarbeiter*innen und vielen Menschen mehr. Denken wir auch an die Schwächsten in unserer Gesellschaft, für die diese Zeit besondere Härten mit sich bringt, und bei all denjenigen, deren Angehörige oder Freunde direkt vom Corona-Virus betroffen sind.

Vieles was für uns selbstverständlich war, geht vom einem auf den anderen Tag nicht mehr. Keine Spiele mehr, kein Training, weder im Verein noch auf den Bolz- oder Spielplätzen.

Wir merken aber jetzt auch wie es wäre, wenn es die Sportvereine nicht oder nicht mehr gäbe.

Mehr Einsamkeit und Langeweile. Sport ist nicht alles, aber ohne Sport ist alles auch deutlich weniger.

Abstand ist das Gebot der Stunde. Aber sicherlich nicht der soziale (social distance) sondern der körperliche Abstand (physical distance). Soziale Isolation ist da kontraproduktiv. Bleiben wir in Kontakt über Telefon und andere Medien, die es ja heute ausreichend gibt. Und wenn wir nicht wissen, wie damit umzugehen, fragen wir die Kinder und Enkelkinder. Die werden uns das dann schon erklären.

Aber wir brauchen Bewegung wegen der psycho-sozialer Wirkung, zur Stärkung des Immunsystems und um fit zu bleiben. Da habe ich einige Kommentare einem Artikel des Journalisten Hansjörg Lösel aus dem Regionalsportteil von vor gut einer Woche entnommen, in dem er über Sport als Stimmungsaufheller in Coronazeiten schreibt. „Dein Körper ist das einzige Sportgerät, das du brauchst! Sport hellt die Stimmung auf, das ist von zentraler Bedeutung gerade in Krisenzeiten.“

In vorgegebenem Rahmen können wir uns draußen bewegen, können Joggen, Walken und Spazieren gehen. Also runter vom Sofa und im Haus (wer geeignete Sportgeräte und Platz hat, die Treppen rauf und runter etc.) oder draußen uns den Möglichkeiten entsprechend bewegen.

Noch ein weiterer Beitrag. Ich hatte Kontakt mit dem FC Augsburg, nachdem der Verein über die Presse mitgeteilt hatte, das Training der Profimannschaft (Fußball) wieder auf zu nehmen. Ich hatte an die Vorbildfunktion appelliert und dass sich Kinder und Jugendliche mit solchen Meldungen schwertun, da bei uns die Sportstätten geschlossen bleiben und sie trotz des guten Wetters daheim bleiben müssen.

Unerwartet bekam ich dann noch eine schriftliche Antwort des Leiters für Öffentlichkeitsarbeit, der den Sachverhalt aus FCA Sicht beschreibt und um ein gewisses Verständnis bitte.

 

Sehr geehrter Herr von Wulfen,

herzlichen Dank für Ihre wenn auch kritischen Zeilen zu unserem Trainingsauftakt in kleinen Gruppen. Seien Sie versichert, dass für den FC Augsburg der Schutz der Gesundheit und die Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus an erster Stelle stehen. Wir stehen dazu in engem Austausch mit anderen Vereinen und den zuständigen Fachbehörden sowie der Stadt und ihren Ämtern und setzen nur die Dinge um, die gesundheitlich vertretbar sind. Auch halten wir sämtliche Vorgaben ein. Die Arbeit eines Fußballprofis ist aber nun mal das Training und die Spiele.

Wir können die Kritik durchaus nachvollziehen. Es handelt sich bei uns aber nicht um Freizeitsport, sondern unsere Fußballer gehen ihrem Beruf nach wie viele andere Berufsstände auch (wir könnten Ihnen zahlreiche Berufe und Firmen aufzählen, die Ihrer Arbeit nachgehen, aber nicht systemrelevant sind). Wir gehen äußerst sensibel mit dem Thema um, denn der Gesundheitsschutz steht für uns an erster Stelle. Wir halten auf dem Trainingsplatz die Abstände ein, es gibt keine Zweikämpfe, keinen Körperkontakt. Es werden nur Passformen und Torabschluss mit großen Abständen gemacht, keine Spielformen gegeneinander. Darüber hinaus nutzen wir verschiedene Kabinen, haben andere Räume zu zusätzlichen Umkleiden umfunktioniert und reinigen und desinfizieren nach jeder Gruppe die Räumlichkeiten. Im Übrigen sehen wir viele Büros, Pressekonferenzen oder Talk-Shows, in denen viele Menschen auf deutlich engerem Raum zusammen sind als unsere Spieler in kleinen Gruppen auf einem großen Platz, die sich Bälle in Passformen zuspielen. Auch besteht die Möglichkeit, dass Spieler direkt umgezogen auf den Trainingsplatz kommen und danach zum Duschen wieder nach Hause fahren.

Sie sehen, dass wir sorgsam mit der Situation umgehen und bitten um Verständnis, dass die Fußballer Ihrer Arbeit unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen und den nötigen Einschränkungen nachgehen, denn wir halten alle Vorgaben ein und setzen uns über keinerlei Beschränkungen hinweg.

Es sei außerdem noch erwähnt, dass es für den gesamten deutschen Profifußball überlebenswichtig ist, dass es – wann auch immer – mit Spielen (wenn auch ohne Zuschauer) weitergeht, die im TV übertragen werden, da die TV-Einnahmen bei den meisten Vereinen die wichtigste Einnahmequelle darstellen. Der FC Augsburg hat in den letzten Jahren sehr wirtschaftlich gehandelt und steht daher aktuell vielleicht etwas besser da als andere Klubs in der ersten und zweiten Liga. Aber aktuell kann es nur unser aller Ziel sein, die Gesamtheit der Liga und damit alle Vereine zu retten. Sicherlich sagen viele, dass Fußball nicht systemrelevant sei. Bitte bedenken Sie dabei aber auch, dass der Profifußball ein bedeutender gesellschaftlicher Faktor ist, denn es hängen in Deutschland nur in der ersten und zweiten Liga allein rund 56.000 Arbeitsplätze unmittelbar von dem Spielbetrieb in den ersten beiden Ligen ab. Dabei sind Gastronomie, Hotelgewerbe usw., die direkt vom Fußball profitieren, noch gar nicht inbegriffen.

In diesem Sinne bitten wir nochmals um Verständnis und wünschen wir Ihnen alles Gute. Bleiben Sie und Ihre Sportvereinigung Mössingen gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Schmitz

Leiter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 

 

Die aktuelle Situation ist für die Vereine und deren Mitglieder, die Übungsleiter und alle sonst im und für den Verein Tätigen, keine einfache. Jetzt ist Vernunft und Solidarität gefragt, um die sportlichen, die sozialen und nicht zuletzt auch finanziellen Risiken und Verluste überschaubar zu halten.

Schauen Sie sich bitte auch aufmerksam in Ihrem Umfeld, in der Nachbarschaft um. Helfen Sie wo Hilfe benötigt wird und wo Sie einen Beitrag leisten können. Unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben und unser Umgang miteinander wird sich währen und nach dieser Krise sicherlich etwas verändern und hoffentlich dann zum Positiven.

Bleiben Sie alle gesund und dass wir uns dann hoffentlich bald alle wiedersehen, in den Hallen, im Sportheim und auf den Sportplätzen.