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Deutsche Meisterschaft O19 vom 01.-04. Februar 2024


05. Februar 2024
Autor: Jörg-Andreas Reihle

Bei der 72. Deutschen Meisterschaft O19 in Bielefeld zeigte Spvgg-Talent Nadja-Christine Reihle eine starke Leistung. Ganz besonders im Einzel, wo die 16-jährige bei ihrem DM-Debüt bei den Aktiven bis ins Achtelfinale kam.

Von Donnerstag bis Sonntag fanden in der Bielefelder Seidenstickerhalle die diesjährigen Titelkämpfe statt. Schon die Qualifikation für das mit Nationalspielern, EM-/WM- und Olympia-Teilnehmern gespickte Feld der Besten im Land war eine beachtliche Leistung der Kaderspielerin des Baden-Württembergischen Badmintonverbands BWBV.

Im Mixed spielte die Mössingerin erstmals mit Niklas Ditter (Bspfr. Neusatz) zusammen, es ging gegen die gesetzte Paarung Daniel Seifert/Marina Korsch (TSV Trittau/TSV Altenholz). Nadja und ihr angeschlagener Partner unterlagen den eingespielten Gegnern mit 9:21 und 13:21.

Ein Freilos hatten Nadja und Partnerin Annika Späth (PTSV Konstanz) in der ersten Runde der Doppelkonkurrenz. In der zweiten Runde trafen sie auf Annalena Diks/Alicia Molitor (STC BW Solingen), die mit Setzplatz drei ins Turnier gegangen waren. Mit 14:21 und 11:21 unterlagen Reihle/Späth recht klar der sehr druckvoll und harmonisch agierenden Bundesliga-Paarung.

In der ersten Runde im Einzel hatte es Nadja mit der jungen Nationalspielerin Lisa Paula Bonnemann (1. BV Mülheim) zu tun. Diese sah nach gewonnenem erstem Satz und klarer Führung im zweiten Durchgang fast schon wie die sichere Siegerin aus. Doch der Mössinger “Schmetterling“ zeigte Kämpferqualitäten, holte sich Satz zwei und drei und damit den Sieg mit 15:21/21:19/21:12. Sina Otto vom SV 1880 Unterpörlitz stand in der nächsten Runde auf der anderen Netzseite. In diesem Match hielt Nadja die Gegnerin immer etwas auf Abstand, gegen ihre kraftvollen Smashs und überraschenden Richtungswechsel bei den Returns fand Otto kein Rezept, die Mössinger Jugendspielerin gewann 21:19 und 21:17. Damit hatte Nadja das Achtelfinale erreicht, in dem sie auf Xenia Kölmel vom Bundesligisten VfB GW Mülheim traf. Im ersten Satz hatte sie Probleme mit den ansatzlosen und kaum zu antizipierenden Schlägen von Kölmel. Immer besser konnte Nadja deren Spiel im zweiten Satz lesen, es sah schon fast nach einem dritten Durchgang aus. Doch einen etwas zu kurz geratenen Aufschlag nutzte die Gegnerin für einen platzierten Smash und das Mössinger Talent unterlag 15:21/19:21, was in der Endabrechnung mit Platz neun gewertet wurde. Alle Infos zum Turnier gibt es hier.

In Kürze folgt noch ein Album mit Fotos von der Meisterschaft.


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